Führt das Internet zu mehr (Online-) Partizipation? Fallbeispiele für Liquid Democracy auf kommunaler Ebene

Datum | Zeit
26. Juni 2019 | 16:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Vitischanze
Vitihof 15A, Osnabrück, 49074


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Die digitale Transformation durchdringt die Gesellschaft in allen Sphären. Fraglich erscheint, ob herkömmliche Konzepte von politischer Repräsentation, Öffentlichkeit und Staatshandeln weiterhin gültig oder nicht vielmehr überholt sind. Dahinter stecken grundsätzliche Fragen nach dem Zustand bzw. der Wahrnehmung unserer Demokratie.

In der Befassung mit digitaler Demokratie ist vor ungefähr zehn Jahren ein neues Konzept in die öffentliche und wissenschaftliche Wahrnehmung gerückt: Liquid Democracy – wörtlich übersetzt: fließende Demokratie – integriert Elemente repräsentativer und direkter Demokratie in einem neuen Ansatz. Mithilfe digitaler Technik ist sie heute praktisch umsetzbar geworden.

Im Vortrag werden Beispiele für die Anwendung von Liquid Democracy auf der lokalen Ebene in Deutschland präsentiert. Unter der Fragestellung, ob durch diese Beispiele die demokratische Legitimation politischer Entscheidungen erhöht werden kann, sollen erstens der Sinn und Zweck von Liquid Democracy, zweitens die Partizipation(sfähigkeit) von BürgerInnen und drittens Verwaltungshandeln kritisch beleuchtet werden.

Empfohlene Zielgruppe: die Veranstaltung ist für alle geöffnet.

Raum: 203

Ansprechpartnerin:
Dr. Julia Schwanholz
Professur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft (i.V.)
E-Mail: julia.schwanholz@uni-due.de
Telefon: 0203 379 2407

NRW School of Governance
Institut für Politikwissenschaft
Universität Duisburg-Essen
Lotharstraße 53
47057 Duisburg
https://nrwschool.de

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